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01.06.2016
 
 
Freisilierung

Silierung der Biertreber im Freien

In letzter Zeit hat sich die Freisilierung der Biertreber, die in Deutschland schon seit Jahren durchgeführt wird, auch bei uns sehr stark verbreitet.

Die Treber werden auf wasserdurchlässigen Böden, Wiese oder Erde oder Ziegelböden in ca. 2,50 m breiten und je nach Menge z.B. bei 10 Tonnen, ca. 10 Meter langen Haufen aufgeschüttet. Beton, Plastik oder Asphaltböden sind nur bedingt geeignet !

Die heissen Treber müssen nach den auskühlen, was ca. 1 Tag dauert, mit der Schaufel zusammengeklopft und mit einer weissen oder durchsichtigen Plastikfolie luftdicht abgedeckt werden.

Am Rand, wo die Folie auf den Boden ausgelegt wird, muss mit Erde oder Sand gut abgedeckt werden, damit keine Luft von der Seite hineinkommen kann.

Es ist eine gesamte Abdeckung der Folie mit Sand oder Erde notwendig.

Die Fütterung kann dann bei einen Ende des Haufens begonnen werden, und zwar in dem man das Plastikpapier wie eine Rollo zurückrollt.

Diese Silierart hat sich sehr gut bewährt, weil die Anschnittsfläche im Gegensatz zu den Rundsilo sehr klein ist.

Versuche haben gezeigt, dass bei dieser Art der Silierung die Treber bis zu einen Jahr und länger ohne Siliermittel
und ohne Qualitätsverlust haltbar sind. Wenn man im Sommer oder Herbst sich die Treber für die Winterfütterung so lagert, gibt es auch kein Anfrieren der Treber wie bei den Betonsilos.

Zusammenfassend die wichtigsten Punkte der Freisilierung :

  • Wiese abgemäht und Boden gesäubert
  • die Treber aufschütten, Breite je nach Verbrauch
  • nach auskühlen mit Schaufel zusammenklopfen
  • Luftdicht mit Plastikfolie abdecken
  • am Rand ca. 10 cm und auf der Oberfläche ca.2 cm mit Sand oder Erde beschweren
  • bei der Entnahme Plastikfolie wie eine Rollo zurückrollen und die Treber immer senkrecht vom Haufen abstechen. Bei Bedarf Anschnittfläche mit feuchten Jutesäcken abdecken